(Esperanto) Ĉirkaŭaĵo kaj vidindaĵoj

Kudowa Zdrój ist ein Kurort an der polnisch-tschechischen Grenze, zwischen dem Heuscheuergebirge und dem Adlervorgebirge, am südlichen Rand, wodurch sein Klima milder als das der Städte im nahegelegenen Tal ist.

Zunächst war es eine tschechische Stadt und hieß Lipolitov, später Chudoba. Laut Erzählungen stand der Name (zu deutsch: “armer Mensch”) für die wenigen materiellen Besitztümer der Bewohner*innen. Zum Glück wurden im 17. Jahrhundert Heilwasserquellen mit verschiedenen chemischen Verbindungen gefunden.

Neben den Heilquellen ist die Stadt auch für ihre Schädelkapelle bekannt, deren Innenraum mit ungefähr 3000 sorgfältig zusammengestellten Schädeln und Knochen von Opfern aus Kriegen und Epidemien dekoriert ist. Die historische Altstadt, zwischen dem 15. und 20. Jahrhundert erbaut, ist in die Liste des polnischen Instituts für Nationalerbe aufgenommen. Außerdem steht auf der Liste der historischen Monumente auch der Kurpark aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit einem Pumpenraum für Mineralwasser (unter anderem Arsenwasser) und Gebäuden wie einem Glockenturm. Andere touristische Sehenswürdigkeiten der Stadt sind das Spielzeugmuseum, das Froschmuseum (das sich nun im Nationalpark Heuscheuergebirge befindet) und der Pfad der Verschwundenen Berufe.

\* Kudowa hat drei öffentlich zugängliche Mineralwasserquellen. Zwei von ihnen (Marchlewski und Śniadecki sind vom Hauptgebäude aus erreichbar (mit Eintritt), die dritte (Moniuszko) liegt in der Nähe des Teiches (kostenlos).